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Seelsorge - Sorge für die Seele - Versöhnungskirche Lechfeld

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Ev.-Luth. Kirchengemeinde Versöhnungskirche Lechfeld
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Seelsorge - Sorge für die Seele

„All eure Sorgen werft auf Gott; denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5,7)
Ein äthiopisches Sprichwort sagt: Das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selber sagen.

Seelsorgeist eine der zentralen Aufgaben der Kirche. Sie begleitet Menschen in Glaubens- und Lebensfragen, in Zeiten von Schuld und Krisen sowie in Krankheit und Sterben Sie orientiert sich an der „Freundlichkeit und Men­schenliebe Gottes” (Titus 3,4) und hat zum Ziel, Menschen zu ermutigen, zu stärken, zu trösten, zu begleiten und ihnen dabei zu helfen, ihr Leben in besonderen Lebensphasen zu bewältigen und Probleme zu lösen. Seel­sorge ist ein Angebot, innezuhalten, Ermutigung zu erfahren und im Glauben gestärkt zu werden. Sie unter­stützt dabei, Dinge zu klären und Veränderungen zu erreichen.

Als Kirchengemeinde nehmen wir unseren Seelsorgeauftrag sehr ernst und möchten Menschen eine geistliche Heimat bieten. Deshalb ist Seelsorge eine wichtige Säule unseres Tuns. Sie findet zwischen Menschen statt, aber immer in der Gegenwart Gottes.

Seelsorge am Nächsten

Seelsorge ist Aufgabe der ganzen Gemeinde.

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmher­zigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott. (2.Korinther, 1,3-4)

Seelsorge ist - vom evangelischen Verständnis her - grundsätzlich der Auftrag aller ge­tauften Glieder der christ­lichen Gemeinde. Seelsorgliches Handeln ist nicht an ein kirchliches Amt gebunden. Jeder Christ ist zur beglei­tenden Seelsorge berufen und be­fähigt, anderen beizustehen, mitzufühlen und mitzutragen.

Sorge im Herzen bedrückt den Menschen; aber ein freundliches Wort erfreut ihn. (Sprüche 12,25)

Wenn Ihnen etwas auf der Seele liegt, ist es deshalb gut, mit einem Bruder oder einer Schwester im Glauben zu reden oder zu beten.

Alle Gemeindeglieder sind zur Seelsorge berufen. Das bedeutet, dass sie ein offenes Ohr und Zeit für andere haben, einander zugewandt nachfragen, einander beistehen, Trost spenden, Gottes Wort bezeugen, sie zur Um­kehr einladen und füreinander beten. Ihre Motivation hierfür ist die christliche Nächstenliebe.

Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre. (Römer 15,7)

Seelsorge durch den Gemeindepfarrer

Eine der Hauptaufgaben unseres Gemeindepfarrers ist die Seelsorge in der Gemeinde. Als Ihr amtlich bestellter Seelsorger steht er Ihnen verlässlich zur Seite, wenn Sie etwas auf dem Her­zen haben, das Sie gerne mit je­mandem vertraulich besprechen möchten. Er bietet Ihnen in einem geschützten Rahmen Gespräche, Gebete und persönliche Segnungen an. Bei ihm finden Sie stets ein vertrauensvolles Umfeld, in dem Ihre Anliegen re­spektiert werden.

Wenn Sie sich aussprechen oder beraten lassen wollen, wenn Trauer und Leid Sie bedrück­en, wenn Sorgen und Belastungen zu groß werden, um sie allein zu tragen, oder wenn Sie Fragen zum Leben oder Glauben haben, können Sie sich vertrauensvoll an ihn wenden – einmal oder auch mehrmals. Ein Gespräch unter vier Augen kann viel bewirken: Es kann helfen, trösten, entlasten und zur Klärung der eigenen Gedanken und Gefühle bei­tragen – ganz gleich, was der Anlass ist. Wirklich!

Wenn Sie etwas mit Gott ins Reine bringen möchten, haben Sie im Seelsorgegespräch auch die Möglichkeit, die Beichte abzulegen und die Vergebung Ihrer Sünden zugesprochen zu bekommen. Siehe Evangelisches Gesang­buch, EG 883-886.

Es tut gut, sich alles von der Seele zu reden. Im Gespräch können sich die Gedanken ordnen und so neue Mög­lichkeiten eröffnen.

Auf der Seite des Pfarramts finden Sie die Kontaktinformationen unseres Gemeindepfarrers. Sie können auch über das Pfarramt einen Gesprächstermin mit ihm vereinbaren. Er nimmt sich gerne Zeit für ein Gespräch oder eine Reihe von Gesprächen.

Dieses Angebot individueller Seelsorge steht allen Menschen offen und ist nicht nur für absolute Notfälle ge­dacht.

Sie können mit Ihrem Pfarrer immer offen über alles reden, denn Sie sind durch das Seelsorgegeheimnis ge­schützt. Alle Seelsorger sind durch ihr Ordinationsgelübde an die Schweigepflicht gebunden. Das Seelsorge­geheimnisgesetz garantiert Ihnen ebenfalls Vertraulichkeit.

Selbstverständlich ist unser Gemeindepfarrer bemüht, Menschen in Krisen- und Notfällen  wenn nötig, auch außerhalb der regulären Sprechzeiten  mit Rat und Zuspruch persönlich und kompetent zur Seite zu stehen. Fassen Sie sich ein Herz und sprechen Sie ihn an!

Seelsorge-Telefon

In dringenden Fällen können Sie unseren Gemeindepfarrer über das Seelsorge-Telefon erreichen. Die Telefon­nummer lautet 0170 - 28 54 523.

Seelsorge-Broschüre „Mitten im Leben”

Weitergehende Informationen und Kontaktadressen zu Seelsorge- und Beratungsange­boten, die es neben der seelsorglichen Grundversorgung durch die Ortsgemeinden in der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie gibt, fin­den Sie in der vom Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern herausgegebenen Bro­schüre „MITTEN IM LEBEN”.

Andere Seelsorgeangebote

Neben der Seelsorge durch unseren Gemeindepfarrer bietet die evangelische Kirche für die unterschiedlichsten Lebenssituationen ein vielfältiges Angebot an Beratungsstellen, wie beispielsweise die Telefonseelsorge. Siehe auch


Seelsorge kann in der evangelischen Kirche unabhängig von Religionszugehörigkeit und Konfession kostenlos und anonym in Anspruch genommen werden.

Auf der Themenseite „Seelsorgebereiche” erhalten Sie einen Überblick über die vielfältigen Bereiche, in denen Seel­sorge und Beratung in der EKD angeboten werden, um Menschen auf ihren Wegen zu begleiten.

Bei der Kontaktaufnahme zu weiteren Beratungsstellen und der Vermittlung von notwen­digem Beistand ist Ihnen das Pfarramt gerne behilflich.

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