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Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt - Versöhnungskirche Lechfeld

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Ev.-Luth. Kirchengemeinde Versöhnungskirche Lechfeld
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Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lechfeld stellt ihr Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt vor:

„Gemeinsam für Sicherheit und Achtsamkeit in der Gemeinde”

Die  Evangelisch-Lutherische Versöhnungskirche Lechfeld hat ein umfassendes  Schutzkonzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt fertiggestellt.  Ziel ist es, Menschen in allen Bereichen des Gemeindelebens – von der  Kinder- und Jugendarbeit bis hin zu den Seniorenkreisen – wirksam vor  Grenzverletzungen und Übergriffen zu schützen.

„Wer  einmal sexualisierte Gewalt erlebt hat, trägt oft ein Leben lang an den  Folgen. Deshalb ist es unsere Pflicht als Kirchengemeinde,  hinzuschauen, zu schützen und vorzubeugen”, betont Diakon Gert Jäger. Mit dem nun vorliegenden Schutzkonzept erfüllt die Kirchengemeinde nicht nur die Vorgaben der Evangelisch-Lutheri­schen Kirche in Bayern, sondern setzt vor allem ein Zeichen für Aufmerksamkeit, Verantwortung und gelebte Fürsorge.

Die  Erarbeitung des Konzepts begann mit einer Risiko- und Potentialanalyse.  Dabei wurden gemeinsam mit Mitarbeitenden und Gemeindegliedern konkrete  Gefährdungssituationen identifiziert: Wo besteht ein erhöhtes Risiko  für Übergriffe? Welche Schutzmaßnahmen sind nötig und praktikabel?

Ein  wichtiger Bestandteil des Prozesses war die Beteiligung der Gemeinde:  Zahlreiche Menschen haben sich mit ihren Perspektiven und Erfahrungen  eingebracht – sei es durch ausgefüllte Fragebögen, persönliche Gespräche  oder die Mitarbeit in der Schutzkonzept-Arbeitsgruppe. „Für diese Offenheit und die Beteiligung sind wir sehr dankbar”, so der Kirchenvorstand.

Das  nun vorliegende Schutzkonzept umfasst neben klaren Verhaltensregeln  auch verbindliche Standards für Schulungen für haupt- und ehrenamtlich  Mitarbeitende sowie ein strukturiertes Verfahren für den Umgang mit  Verdachtsfällen. Es ist kein einmaliger Abschluss, sondern ein  wachsendes Instrument, das regelmäßig über­prüft und weiterentwickelt wird.

„Wir  wollen, dass unsere Kirchengemeinde ein sicherer Ort für alle ist – ein  Ort, an dem Achtsamkeit, Respekt und gegenseitige Verantwortung zum  gelebten Alltag gehören”, sagt Diakon Jäger.

Das Schutzkonzept kann auf Wunsch im Pfarramt eingesehen werden.

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